Eltern

Kinder – Erziehung – Familie

Was sind die Themen, die Sie beschäftigen?

In einer Familie treffen viele verschiedene Anforderungen, Erwartungen und Wünsche aufeinander. Das kann teiweise viele Nerven kosten und je nach Bereich zu ständigen Reibungen oder größeren Konflikten führen, die belasten. Je nach Alter und Lebenssituation spielen dabei ganz verschiedene Themen eine Rolle. Und oft fragt man sich, wie Erziehung gehen soll…

Vielleicht sorgen Sie sich um Probleme in Kita oder Schule, Streitigkeiten unter Geschwistern, trotzigem bzw. aggressivem Verhalten, Mobbing… Vielleicht geht es aber auch eher um Ihre eigenen Herausforderungen, die sich auf die Familie auswirken – Stress am Arbeitsplatz, Trennung oder Partnerschaftsprobleme, Familienstreitigkeiten, Krankheit, mangelnde Unterstützung und Wertschätzung für das, was Sie leisten… Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen und vielleicht gehen Ihnen gerade Ihre eigenen „Baustellen“ durch den Kopf.

Wir können die Tatsachen nicht immer verändern – aber unsere Reaktion darauf

Was wünschen Sie sich für Ihr Familienleben?

Manchmal wissen wir zuerst nicht, wie wir einer Herausforderung begegnen sollen. Wir probieren Wege aus, die wir aus unserer eigenen Erziehung kennen oder die wir über Ratgeber in Kinder-Erziehung erhalten haben. Und trotzdem klappt es irgendwie nicht. Vielleicht, weil sie uns selbst gerade überfordert, vielleicht auch, weil alte Muster in uns aktiviert werden und wir nicht so reagieren können, wie wir uns das vorgenommen haben.

Das Gute ist: Wir haben die Möglichkeit, uns und unsere Reaktion auf die Dinge um uns herum zu verändern. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben, Ihre Kinder und das Leben in Ihrer Familie? Lassen Sie uns gemeinsam schauen, was es braucht, damit es so läuft, dass Sie ein gutes Gefühl haben.

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Erziehung – Was erwartet Sie bei mir?

Ich fange umgekehrt damit an, was Sie hier nicht erwartet. Kennen Sie die Tipps aus Büchern oder Ratgebern? Die gibt es bei mir nicht. Ich habe keine fertige Lösung und auch keine Anleitung, wie sich bestimmte Phänomene einfach abstellen lassen. Ich möchte Ihnen auch keine Ratschläge und Tipps geben, was für Sie das Beste ist. Denn das weiß ich nicht. Aber ich weiß, wie wir gemeinsam herausfinden können, was für Sie und Ihre Situation hilfreich ist. Und das ist es auch, was Sie bei mir erwartet. Denn ich bin überzeugt, dass Sie bisher Ihr Bestes gegeben haben, um Lösungen zu finden und den Alltag möglichst gut zu bewältigen. Das heißt jedoch nicht, dass es nicht noch passendere Wege und Lösungen gibt.

Dazu stehen für Sie bereit:
  • eine vertrauensvolle Atmosphäre und ein Raum, in dem Sie so sein können, wie Sie gerade sind, in dem Sie Ihre Ängste, Sorgen, Ihren Frust oder Ihre Enttäuschung entladen können und wissen, dass sie gut aufgehoben sind

  • ein Ort, an dem Sie nicht beurteilt oder bewertet werden, an dem Sie entspannen und auftanken können, um gestärkt in Ihren Alltag zurückzukehren

  • ein Ort, an dem Sie durch Fragen und Experimente Alternativen entwickeln, die zu Ihrem Alltag und Charakter passen

Ich verstehe mich als Begleiterin, die mit Ihnen den Prozess durchläuft, an dessen Ende Sie selbst wissen, was Sie für Ihre Lösung brauchen.

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Wie läuft der Prozess zur Lösungsfindung ab

Erkennen

Vielleicht wissen Sie schon ganz genau, was Sie verändern möchten. Vielleicht braucht es aber auch noch etwas Klärung, damit Sie wissen, welche Situationen oder Umstände es sind, die Ihnen Sorgen bereiten oder ärgern und die Sie anders haben möchten. Dann sammeln wir weitere Informationen dazu und beleuchten Sie aus verschiedenen Blickwinkeln. War das schon immer so? Gibt es Tage, an denen es anders ist? Was geht dem voraus und was folgt? Und noch viele weitere Erkenntnisse.

Verstehen

Diese Erkenntnisse betrachten wir in Ruhe und mit Abstand, um sie zu verstehen. Ist es für Sie nachvollziehbar, dass bestimmte Situationen und Umstände genau so geschehen, wie sie geschehen? Lassen sie sich vielleicht sogar vorausahnen? Was bewegt die Beteiligten, sich so zu verhalten oder zu reden? Und warum beteiligen sich andere vielleicht nicht?

Ändern

Was ließe sich ändern? Passen Ihre Erkenntnisse noch, WAS sie gerne WIE anders haben wollen? Was haben Sie bisher getan? Was stand im Weg oder hat Sie bzw. andere davon abgehalten? Antwortet dabei zuerst Ihr Herz oder eher Ihr Verstand? Sagen beide das gleiche oder möglicherweise auch verschiedene Dinge? Wie fühlt sich das an? Vielleicht ist es im Grunde ganz einfach, Ihr Ziel umzusetzen. Vielleicht stecken aber auch ganz andere Aspekte dahinter, die eine Veränderung bisher verhindert haben. Was können und werden Sie praktisch ändern?

Tun und Üben

Wenn klar ist, was Sie wie tun werden geht es um die Umsetzung. Denn nur so wird sich etwas ändern. Wir schauen, wie Sie ins Handeln kommen und erarbeiten Schritte, die für Sie passen und umsetzbar sind. Wir legen Etappenziele fest, damit Sie merken, dass sich etwas tut. Das gibt Zuversicht und Motivation. Und letztendlich geht es ums Üben. Denn wie immer, wenn wir etwas Neues machen braucht es Wiederholung, damit es sich festigt und von Dauer ist.

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Welche Methoden nutze ich

Durch meine Ausbildung stehen uns verschiedene Methoden zur Verfügung, die wir nutzen, damit Sie eine Lösung für Ihr Anliegen finden. Wenn Sie mögen, können Sie hier einen Einblick gewinnen. Sie können sich aber auch gerne einfach überraschen und ganz frei auf den Prozess einlassen.

Zu den möglichen Herangehensweisen gehören unter anderem:

  • Ein systemischer Blickwinkel, um alle Beteiligten in den Blick zu nehmen

  • Eine gestalttherapeutische Herangehensweise, bei der es um Ihr Erleben geht. Was ist jetzt gerade da, was möchte gesehen werden und wie drückt es sich aus? Welche Bedürfnisse spüren Sie in diesem Augenblick und wie und wo spüren Sie diese? Denn Erleben bringt uns häufig näher an eine mögliche Veränderung als das rein verstandesmäßige Erklären

  • Wenn Sie neugierig sind und es passt, können wir Übungen aus dem Bereich Hypnose einbauen. Das kann dabei helfen, Ihre Ressourcen und Möglichkeiten zu entdecken, die Sie über Ihr Denken vielleicht derzeit nicht erreichen

  • Um zu entspannen und vor allem in stressigen Situationen gelassener und achtsamer zu reagieren, gibt es einfache, aber sehr effektive Methoden aus dem Bereich Achtsamkeit und Entspannung

  • Übungen aus der Verhaltenstherapie helfen, Ihre Erkenntnisse und Wünsche im Alltag umzusetzen und ins Tun zu kommen

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Meine Gedanken zu Erziehung, Kindern, Eltern und ihre Beziehung zueinander

Ich glaube, wir Eltern wollen alle, dass aus unseren Kindern glückliche, gesunde und erfolgreiche Erwachsene werden. Wir geben uns große Mühe, alles richtig zu machen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn wir tragen ja schließlich die Verantwortung. Und manchmal ist es gar nicht so einfach, die „richtige“ Entscheidung zu treffen. Es gibt riesige Mengen an Literatur, Elternratgebern, Erziehungsratgebern, Ansätzen, Methoden… Dazu kommen noch gut gemeinte Ratschläge unserer Eltern, Großeltern, anderer Eltern… Die Liste ist lang. Je nach Ansatz weichen die Vorgehensweisen erheblich voneinander ab.

Und dann gibt es natürlich auch noch unser eigenes Leben und unsere Bedürfnisse, die auch berücksichtigt werden wollen…

Finden Sie Ihren eigenen Weg

Wir sind alle individuelle Persönlichkeiten. Wir alle leben in verschiedenen Lebenssituationen, haben unsere eigene Vergangenheit und wahrscheinlich auch abweichende Vorstellungen davon, wie genau unsere Zukunft aussehen soll!? Und wäre es damit nicht auch nachvollziehbar, dass es nicht DIE EINE richtige Methode beziehungsweise DEN EINEN richtigen Weg gibt? Ich möchte Sie dazu einladen, Ihren eigenen Weg zu finden und auch die Werte, nach denen Sie sich richten wollen.

Bei aller Individualität gibt es jedoch einige Erkenntnisse, von denen ich überzeugt bin und nach denen ich mein Vorgehen ausrichte. Sie basieren vor allem auf den Forschungen und Erfahrungen von Jesper Juul, Gerald Hüther, Gerhard Roth und Joachim Bauer. Einige Punkte möchte ich Ihnen in aller Kürze vorstellen.

Für mein Verständnis ist es essentiell, dass wir als Eltern immer eine authentische Person bleiben, die unseren Kindern als der Mensch begegnet, der wir selbst sind. Und hier beginnen manchmal schon die Verwicklungen. Wer sind denn eigentlich „Wir“? Wer bin Ich und wofür stehe ich? Stehen wir hinter dem, was wir als „Erziehung“ vermitteln? Würden Sie einem Trainer vertrauen, von dem Sie annehmen, dass er nicht hinter seinen Trainingsmethoden steht? Dass er Ihnen nur das erzählt, was er in einem Buch gelesen hat? Wahrscheinlich nicht, oder?! Also beginnt die Reise für mich damit zu fragen: Was sind meine Werte und was genau will ich? Und dabei können einige Fallen lauern. Denn auch wir sind geprägt von unseren Eltern, den Medien und unserem Umfeld. Und darin müssen wir leben und zurechtkommen. Und vielleicht ist das, was wir bisher verfolgt haben, gar nicht unser eigener Weg, hinter dem wir voll und ganz stehen. Und dann sind wir nicht authentisch. Und damit letztlich auch nicht so glaubwürdig, wie wir es wären, wenn wir authentisch wären.

Ein weiterer Punkt ist unsere Sprache. Sowohl verbal als auch nonverbal. Kann ich das, was ich will, deutlich und trotzdem wohlwollend formulieren. Kann ich meinen Willen äußern, ohne dass sich mein Kind dabei angeklagt oder schuldig fühlt? Denn – wenn wir uns angegriffen fühlen, verteidigen wir uns auch – oder?! Und wenn unsere Worte etwas anderes ausdrücken als unsere Gestik, Mimik und Körperhaltung… Welcher Aussage soll unser Kind folgen?
In solchen Situationen kann es zu Konflikten kommen – und die sind anstrengend.
Wäre es nicht toll, einen Weg zu finden, auf dem es ohne Kampf, Macht und Schuld funktioniert?

Das gilt zumindest für Kinder bis zur Pubertät. Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist es alleine nicht überlebensfähig. Es ist abhängig und braucht jemanden, der es versorgt. Und ein Kind liebt seine Eltern. Es glaubt ihnen und hinterfragt (bis zum Alter von ca. 6-7 Jahren) nicht, was seine Bezugspersonen ihm erzählen.

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, hat es noch keine Vorstellung davon, wer es ist. Dazu braucht es die Rückmeldungen seiner Umwelt. Wie reagieren Bezugspersonen auf seine Bedürfnisse? Wie reagiert die Umwelt auf sein Verhalten? Welchen Einfluss hat es auf die Personen und Dinge, die es umgeben? Erhält es Lob oder Kritik, Ermutigung oder Zurückhaltung, Lächeln oder Schimpfen? Daraus lernt ein Kind nicht nur, ob sein Verhalten angemessen ist, sondern es lernt auch, ob es selbst okay ist oder auch nicht.

Das Selbstbild eines Menschen bildet sich durch den Kontakt mit seiner Umwelt. Wie begegnen Sie Ihrem Kind? Was lernt Ihr Kind von Ihnen, wie es ist?

Wie „ist“ jemand und wie „verhält“ er sich. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Sie finden sich stark in unserer Sprache wieder.

„Deine Stimme ist einfach fürchterlich“… „Ich finde, du redest momentan sehr laut. Bitte sei leiser“. Sie bemerken bestimmt den Unterschied. Das erste ist eine Bewertung. Das zweite ist eine persönliche Wahrnehmung und betrifft aktuelles Verhalten. „Du bist so ungeschickt. Gib her, ich mach es selbst“…. „Du brauchst gerade länger als ich gedacht habe und ich habe es eilig. Ich will es doch lieber selbst machen“. Im ersten Fall gebe ich wieder eine Bewertung über den anderen ab und die kann verletzend sein und denjenigen in seinem Selbstwert herabsetzen. Im zweiten Fall äußere ich meine Einschätzung über ein Verhalten und mein Bedürfnis, die Sache schnell fertig zu machen. Das mag dem anderen nicht gefallen, kränkt aber nicht wie im ersten Fall.

Wir können durch Kommunikation viel Negatives vermeiden. Indem wir über Verhalten reden und nicht eine Bewertung abgeben und indem wir eine wertschätzende, persönliche Sprache verwenden.

Kinder ahmen uns nach, ob wir wollen oder nicht. Und sie ahmen sowohl erwünschte als auch unerwünschte Dinge nach. Und Kinder haben sehr feine Antennen und bemerken die Zwischentöne und Verhaltensweisen, die uns Erwachsenen oft gar nicht bewusst sind. Können wir zugeben, wenn wir uns geirrt haben oder reden wir uns raus? Unsere Kinder werden es genauso machen. Denn sie haben es von uns gelernt.

Kinder ahmen uns nach – und dadurch haben wir die Möglichkeit, Dinge über uns zu erfahren, die uns sonst vielleicht verborgen geblieben wären. Das ist möglicherweise nicht immer angenehm, birgt aber eine Chance, uns selbst weiterzuentwickeln.

Nutzen wir die Chancen, die in der gemeinsamen Zeit mit unseren Kindern liegen

Mit Kindern gemeinsam wachsen

Geben wir Kindern…

  • …authentische Eltern, die als Mensch mit Ecken und Kanten da sind, unabhängig davon, was „man“ erwartet.

  • …Eltern, die Halt und Orientierung bieten und die einen Raum bereit stellen, in dem Kinder (auf)wachsen, bis sie erwachsen sind.

  • …die Möglichkeit, ihr Potenzial zu entfalten und zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranzuwachsen.

Geben wir uns selbst…

  • …die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln.

  • …die Chance, durch und mit unseren Kindern neue Seiten an uns zu entdecken und neue Kompetenzen zu erwerben.

  • …die Aussicht, dass sich die neuen Erfahrungen auch auf andere Bereiche unseres Lebens übertragen –auf Freunde, Partnerschaft, Job und Verwandtschaft.

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